Black Hole Contemporary

27. August - 16. September 2026

Donnerstags und Freitags 18-20 Uhr und nach Vereinbarung

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist der weibliche Körper — nicht als gegebene Form, sondern als Verhandlungsraum. Mit analoger Fotografie, Skulptur und handgefertigten Objekten konstruiere ich Formen, die in den Körper eingreifen, ihn verhüllen, erweitern oder verwandeln. Die entstehenden Bilder bewegen sich zwischen Anziehung und Unbehagen und loten Identität, Verletzlichkeit und die sich verschiebenden Grenzen zwischen dem Menschlichen und dem Künstlichen aus.
Tina Lechner

Tina Lechner (*1981 in St. Pölten) studierte Kunst und Fotografie an Akademie der bildenden Künste in Wien bei Matthias Herrmann und Martin Guttman. Ausgangspunkt von Tina Lechners analogen Schwarz-Weiß-Fotografien ist stets der weibliche Körper, er dient als Projektionsfläche; sie verhüllt, ergänzt und verzerrt diese mit geometrischen Objekten und Kostümen. Die utopischen Konstruktionen verbinden Körper, Form und Material, amalgamieren Diskurse um Weiblichkeit und Identität und revitalisieren Diskussionen um skulpturale Aspekte in der Fotografie. Die Trennlinie zwischen Mensch und Maschine, künstlich und natürlich ist in ihren Arbeiten nicht länger klar erkennbar.
Lechners Arbeit wurde in verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt wie zum Beispiel: National Museum of China, Peking; A-Gallery, Tokio; Sevil Dolmaci, Istanbul; Mobius Gallery, Bukarest; Muzeul de Arta, Cluj-Napoca, Rumänien; c/o Berlin; Kunsthalle, Wien; Belvedere 21; Bank Austria Kunstforum; Künstlerhaus, Wien; Weltmuseum, Wien; Lentos, Linz
Sie erhielt das Start- und Staatsstipendium für künstlerische Fotografie und 2019 die ISPC Residency in New York. Lechners Werke sind u. a. in folgenden Sammlungen vertreten: Albertina, Belvedere, Museum der Moderne Salzburg, Lentos Museum Linz, Kupferstichkabinett Akademie der bildenden Künste